Apple verlangt 115 € für ein Strickband – löst es wirklich das große Brillen-Problem?

Ein kleines, aber teures Accessoire sorgt gerade für Diskussionen: Apple bringt ein neues Strickband für die Vision Pro auf den Markt – und verlangt dafür stolze 115 Euro. Doch was steckt wirklich hinter diesem Upgrade? Und hilft es tatsächlich gegen das größte Problem der AR-/VR-Brille: den unangenehmen Tragekomfort?

Was ist neu am Strickband der Vision Pro?

Der Name klingt harmlos, fast niedlich – aber der Preis ist alles andere als ein Schnäppchen. Apples neues „Dual Loop“-Strickband ersetzt die bisherige Halterung der Vision Pro und verspricht ein völlig neues Tragegefühl.

Statt einem einzelnen Band gibt es jetzt zwei elastische Schlaufen, die das Gewicht gleichmäßiger verteilen. Das soll vor allem den Druck auf Stirn und Hinterkopf reduzieren – ein häufiger Kritikpunkt beim Vorgängermodell mit dem sogenannten Solo Loop Band.

  • Doppelband aus luftdurchlässigem Strickmaterial
  • Feinjustierbar über ein präzises Einstellrad
  • Erhältlich in S, M und L – für unterschiedliche Kopfformen
  • Kompatibel mit älteren Vision-Pro-Modellen

Was Apple als „leicht, gepolstert und atmungsaktiv“ beschreibt, soll eine simple, aber effektive Lösung für viele Nutzerprobleme sein. Wer langanhaltende Sessions mit der Vision Pro geplant hat – sei es für Arbeit oder Unterhaltung – könnte hier echte Erleichterung spüren.

Ist das Strickband sein Geld wert?

115 Euro für ein Kopfband klingt auf den ersten Blick heftig. Doch wer die Vision Pro schon einmal länger getragen hat, kennt das Problem: Nach einiger Zeit wird sie schwer, sie drückt, vor allem im Bereich der Stirn und des Nackens. Das neue Band versucht, genau damit Schluss zu machen.

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Natürlich darf man sich keine technischen Wunder erwarten – es verändert nichts an der Hardware, sondern allein am Tragegefühl. Aber genau das kann den Unterschied machen, wenn man täglich mit der Brille arbeitet oder Filme schaut.

Nicht nur außen neu: Die technische Frischzellenkur der Vision Pro

Gleichzeitig mit dem neuen Band bringt Apple eine verbesserte Version der Vision Pro selbst heraus. Das Herzstück: Der neue M5-Chip.

  • 10-Kern-CPU und GPU für mehr Rechenleistung
  • Raytracing und Mesh Shading für realistischere Bilder
  • Bis zu 120 Hz Bildwiederholrate und weniger Bewegungsunschärfe
  • 16-Kern Neural Engine für blitzschnelle KI-Anwendungen

Besonders spannend: Apple setzt auf KI-Funktionen, etwa für die Darstellung von Personas oder das neue Foundation-Framework für Entwickler. Damit wird visionOS 26 – das neue Betriebssystem – zum echten Erlebnisraum.

VisionOS 26: Mehr Inhalte, mehr Immersion

Parallel zur Hardware-Verbesserung kommt auch ein Software-Update: VisionOS 26. Damit führt Apple neue Features ein, die das Nutzererlebnis deutlich erweitern.

  • FaceTime-Personas mit besserer Darstellung
  • Widgets direkt im AR-Raum
  • Neue 180-Grad- und 360-Grad-Videos
  • Mehr immersive Inhalte: Dokus, Sport, Musik

Apple erweitert damit Schritt für Schritt das Ökosystem um die Vision Pro – was besonders für Early Adopter eine gute Nachricht ist. Und durch die neue Technik unter der Haube dürfte das Erlebnis deutlich intensiver werden.

Fazit: Ein teures Band, aber ein echtes Upgrade?

Es klingt zuerst absurd: 115 Euro für ein Band. Aber wenn man genauer hinsieht, ist es eben mehr als nur ein Stück Stoff. Das neue Strickband löst ein ganz praktisches Problem – nämlich, dass die Vision Pro unbequem zu tragen war. Durch bessere Gewichtsverteilung und bessere Passform könnte es für viele Nutzer der fehlende Baustein sein, der das Tragen endlich komfortabel macht.

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Wer also schon in ein Vision-Pro-Modell investiert hat, wird die Investition in mehr Komfort vielleicht nicht ganz so kritisch sehen. Und für alle, die mit der neuen Version einsteigen: Das Upgrade kommt gleich mit – zusammen mit stärkerer Technik und mehr Inhalten.

Ob es das „große Brillen-Problem“ wirklich löst? Es ist zumindest ein klarer Schritt in die richtige Richtung.

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Max M.
Max M.

Max M. ist leidenschaftlicher Radfahrer und Schriftsteller, der sein Wissen über Fahrräder und Outdoor-Abenteuer mit der Welt teilt. Er hat in verschiedenen Fachzeitschriften geschrieben und liebt es, seine Leser über neue Technologien und Trends im Fahrradbereich zu informieren.